Game Dev Woche im Spiellabor – ein erster Prototyp

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Vom 10.-14.8.2015 gab es für einige Spiellaboranten (11-13 Jahre) in der Medienwerkstatt der Villa Leipzig die Möglichkeit, den Prototypen für ein erstes eigenes Spiel zu entwickeln. Das Ergebnis ist eine Alpha-Version von „The Odyssey of A.L.F.O.N.S“, die auch zur Visionale Leipzig eingereicht wird. Die erste Episode, die der Spieler spielen kann, läuft unter dem Titel „The Odyssey of A.L.F.O.N.S – Episode 1: Trash Island“.

Links zum Spiel: 

Die Desktop-Versionen werden ausdrücklich empfohlen , da das Spiel noch nicht für Browser optimiert wurde (!) Einfach entpacken und dann die „theodyssey.exe“ ausführen. Damit die Schriften im Spiel richtig dargestellt werden, am besten vorher noch die Schriften aus dem Ordner „Schriften“ installieren (Rechtsklick auf einzelne .ttf-Dateien-> Installieren). 

Desktop-Version (64-Bit, ca. 63 MB):  https://dl.dropboxusercontent.com/u/35929807/TheOdysseyWin64.rar

Desktop-Version (32-Bit, ca .58 MB):  https://dl.dropboxusercontent.com/u/35929807/TheOdysseyWin32.rar

(online, läuft noch nicht auf jedem System:   https://dl.dropboxusercontent.com/u/35929807/Alfons/index.html)

Ein Überblick zur Hintergrundgeschichte:

„The Odyssey of A.L.F.O.N.S“ ist als mehrteilige Serie angelegt, die auch unabhängig von der Visionale im Projekt „Spiellabor“ weiterbearbeitet werden soll. Thematisch behandelt das Spiel Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, zunehmenden Technisierung der Gesellschaft bzw. die Mitverantwortung des Einzelnen an möglichen negativen Konsequenzen. Zeitlich findet das Geschehen in einer dystopischen Zukunft statt. Durch eine Fehlkonfiguration in der Vergangenheit, sind künstliche Intelligenzen außer Kontrolle geraten, wandten sich gegen ihre Erschaffer und diktieren nun eine neue Hierarchie, in welcher Menschen nur noch auf unterster Ebene agieren dürfen, den KI’s quasi nur noch als Arbeitskräfte dienen. Durch verheerende Folgen des Klimawandels, gibt es außerdem  nur noch wenig Landmasse, die Polkappen sind bereits geschmolzen. Der Spieler schlüpft in die Rolle der Widerständler-KI A.L.F.O.N.S. und ihrem menschlichen Gefährten Olaf. A.L.F.O.N.S. will sich bis zur Kontrollzentrale der KIs vorkämpfen und die alte Fehlkonfiguration „beheben“.

Nach anfänglicher Theorie zur Spielentwicklung…

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…ging es ans Selbst-Entwerfen.

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Vom Papier…

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… über erste Versuche im Editor Construct 2

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…bis zum fertigen Prototypen.

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Das Spiellabor auf der langen Nacht der Computerspiele – So war’s

Schön war’s mit euch auf der 9. Langen Nacht der Computerspiele 🙂 ! Minecraft, Live Scripting, 3D-Druck, viele interessante Gespräche und mehr bis nach Mitternacht. Vielen Dank auch an unsere Freunde aus dem Makerspace Leipzig, alle Spiellaboranten der Medienwerkstatt Leipzig, unseren Command Block Experten Benito und natürlich die HTWK für diese großartige Veranstaltung!

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Museum und Bauernhof für die Forscherkolonie

In der Forscherkolonie sind zwei neue Großprojekte gestartet – das Museum und der Bauernhof!

Im Museum sollen zukünftig alle Pflanzen und Tiere der Minecraft-Welt gesammelt, katalogisiert und natürlich ausgestellt werden, sodass sich Besucher über Flora und Fauna informieren können. Die Bauarbeiten stehen noch am Anfang, aber das Hauptgebäude wächst bereits, dank unserem fleißigen Baumeister Justin:

2015-03-16_14.01.02Natürlich dürfen in einem Museum die Exponate nicht fehlen. Hier heißt es nun erst einmal „hinaus in die Welt“, erkunden und Ausstellungsstücke sammeln. Dieser spannenden Aufgabe hat sich nun zunächst unser Spiellaborant Oscar angenommen.

2015-03-16_14.00.31Da die Kolonie immer weiter wächst, genügt auch die bisher eher provisorische Nahrungsversorgung immer weniger den Ansprüchen der Bewohner. Die Lösung – ein organisierter Bauernhof mit allem Drum und Dran muss her: Kühe, Schweine, Schafe und Hühner sollen bald ein Zuhause auf der neuen Farm finden. Auch der Anbau von Nutzpflanzen, wie Weizen, Kartoffeln und Karotten steht auf dem Plan. Bürgermeisterin Anna und Spiellaborant Rajan kümmern sich derzeit um erste Arbeiten auf dem Gelände. Der Kuhstall steht bereits, ein Hühnerstall wird folgen:

2015-03-16_14.02.36Wichtig ist natürlich auch die infrastrukturelle Anbindung an den Rest der Kolonie. Ein Teleporter zwischen Bauernhof und Koloniekern erleichtert das schnelle Hin- und Herreisen ungemein. Zu verdanken ist diese Errungenschaft unserem edlen Spender Rajan :).

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„Geschichte eines Forschungsteams“ von unserer Spiellaborantin Anna (12)

„Eines Tages strandeten wir mit unserem Raumschiff auf einer fremden Insel.

Was davor geschah: Wir starteten gerade eine Rundreise durch die Galaxie, als wir in der Nähe einer fremden Insel einen Tankbruch erlitten. Das hieß, unser Motor lief voll Öl und er explodierte! Wir retteten uns auf die Insel und überlebten den Unfall. Jetzt bauen wir uns hier eine Forschungsstation auf, um wieder nach Hause zu kommen. Es wird ein schweres Unterfangen, denn nicht immer sind wir uns einig.

Es sind auch andere Leute zu uns ins Dorf gekommen, wie der Steinmetz Brossel, der Schreiner, der Bäcker, der Sattler, der Gemischtwarenhändler und der Golem. Bis jetzt hatten wir drei Bürgermeister, nämlich Oskar, Moritz und Rajan, der zur Zeit Bürgermeister ist.

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In unserer Mine finden wir wertvolle Sachen, wie Emerald, Redstone und Diamanten.

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Unser Dorf ist nicht mehr ganz klein, aber auch noch nicht ganz groß.

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Es hat bereits einen Hafen und einen Leuchtturm und natürlich unsere Häuser und die der Händler. Eine Baumfarm, eine Hühnerfarm, eine wieder abgerissene Kuhfarm und Pferde als Highlight (fast jeder Dorfbewohner besitzt eins).“

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Rückblick Spiellabor-Ferienkurs 16./17. Februar 2015

Am 16. Februar 2015 war es wieder so weit: Der Spiellabor-Ferienkurs ging mit der Medienwerkstatt der VILLA Leipzig, 6 wackeren Teilnehmern und Minecraft in Runde 2. Zwei Tage lang wurde fleißig gebaut und gescriptet. Ergebnis – die Forscherkolonie auf Planet X42:

2015-02-17_15.18.19Mit dem Space-Shuttle notgelandet, mussten sich die frischgebackenen Kolonisten nun erst einmal auf dem neuen Planeten zurecht finden. Als erstes galt es nun, eine grundlegende Versorgung aufzustellen, denn mit leerem Magen und ohne Dach über dem Kopf lässt sich nur schwer an einer zukünftigen Kolonie arbeiten.

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Nachdem der Siedlungskern nun erst einmal provisorisch gesichert war, gab es natürlich auch ausreichend Gelegenheit, sich mal in Ruhe mit der Flora und Fauna der neuen Welt auseinanderzusetzen. Zu entdecken gab es dabei so einiges: gigantische schneebedeckte Bergmassive, das einheimische Volk der Doctus-Quallen oder auch atemberaubende Aussichten.

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Natürlich durfte auch der ein oder andere Ausflug in die hitzigen Gefilde des Nether nicht fehlen.

2015-02-17_15.26.57Am zweiten Ferienkurstag ging es dann noch etwas mehr ans Eingemachte. Es wurde nicht mehr nur im Überlebensmodus an der Kolonie gebaut, sondern im Kreativmodus zusätzliche Inhalte erstellt und teils sogar gescriptet. So entstanden eine kleine Battlearena, eine Pferdezucht und mehrere kleine NPCs, die der Kolonie meist helfend zur Seite standen.

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Die NPCs wurden von den Teilnehmern mit der Mod CustomNPCs erstellt und mit Dialogen und sonstigen Funktionen versehen. Schon bald gab es auf X42 mehrere Händler, freundliche Transportfledermäuse, handelsreisende Enderdrachen und kleine Bosse die das Leben rund um die Kolonie lebendiger machten.

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Alles in allem sorgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ferienkurses für zwei sehr produktive und tolle Tage im Spiellabor! Wir bedanken uns herzlich bei Lea, Lara, Nils, Dennis, Levin und Timon und freuen uns schon auf die nächsten Laboranten kommender Kurse :)!

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Mit Minecraft lernen

Kann man mit und durch Computerspiele lernen?

Wie lässt sich Minecraft in Bildungsprozessen einsetzen?

Der verlinkte Film bietet eine Einführung in die Theorie des Digital Game-based Learning und stellt Praxisprojekte aus der ganzen Welt vor, die bereits erfolgreich Bildung und Computerspiele zusammenbringen.

Beim Konzept des Digital Game-based Learning handelt es sich um einen noch recht jungen Ansatz, der die Faszination, die von Computerspielen ausgeht, auch in den Unterricht holen und mit curricularen Vorgaben verknüpfen will.

Mit Hilfe digitaler Spiele soll es gelingen, sich der Lebenswelt von Schülern weiter anzunähern und effizienter auf ihr natürliches Lernverhalten einzugehen. Der gezeigte Film setzt sich mit Fragen zu Möglichkeiten und Voraussetzungen der positiven Integration derartiger Projekte – hier speziell Minecraft – in den Schulunterricht auseinander.

(Beim im Video verwendeten Material,handelt es sich um einen Mix aus eigenen Aufnahmen und der Neukomposition von Ausschnitten aus anderen audiovisuellen Quellen. Eine Quellen Liste befindet sich am Ende des Films. Das Video entstand 2013 im Rahmen der Bachelorarbeit von Julia Huke im Studiengang Medienbildung – Visuelle Kultur und Kommunikation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg).